Bildchen gibts
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Es war wieder mal soweit und eine Wiederaufnahme des letztens Treffens stand an. Diesmal im Luftkurort "Brombachtal" und mit einem größeren Userkreis. Dabei waren (Usernamen): moplue, denknach, sinsiria, catty, soref, tommi, ratefuchs.
Unsere Unterkunft bestand aus einer schmucken Ferienwohnung mit Küche , Aufenthaltsraum, Bad sowie trockener Schlafgelegenheit und genügte unseren Bedürnissen vollkommen. Parkplätze waren in ausreichender und großer Zahl vorhanden, so daß selbst die Damen _irgendwie_ einparken konnten ohne andere Autos zu beschädigen.
Freitag, Tag 1 (Denknach, Soref, Tommi, Ratefuchs)
Ankunft war zwar schon am Donnerstag, beginnen wollen wir dennoch mit dem ersten "Aufsteh-Tag". wohin? --> Nach Heidelberg. Abgesehen davon, daß wir ziemlich schnell festestellen mussten, daß es nicht wirklich sehr viel gab in unserem Örtchen, sollten die mehrstündigen Autofahrten ein fester Bestandteil unseres Treffs werden...
Wie gesagt: ab nach Heidelberg --> schöne Studentenstadt mit einer herrlichen Altstadt, einer liebensweten Bowlingbahn und wirklich sehr netten Bedienungspersonal. Ich erinnere mich da gerne an die neue Aushilfe im Restaurant zurück, die ihren ersten Tag da war und sich verzückt dafür _im vorraus_ entschuldigte, falls irgend etwas schieflaufen sollte. Wie konnte da das Essen nicht schmecken?

Es sollte eines der besten in den kommenden Tagen bleiben. Das Rahmenprogramm "Heidelberg" beeinhaltete: Schlossbesichtigung, Essen, Altstadtbesichtigung und Flussfahrt mit dem Solarboot. Alles sehr schön entspannend.
Auf der Rückfahrt legten wir einen Zwischenstopp in Michelstadt ein um uns das Rathaus und das Dorfzentrum anzuschauen. Gepackt vom aufkommenden Hunger, zog es uns in die Abgründe einer Souterrain-Pizzeria. Mein Vorschlag eine schöne, fettige und sahnige Torte zu essen wurde höflichst überhört

egal, wir sind nun da unten und starren in die Karte, die uns ihre Gerichte seitenweise mit neuen Schriftarten in allen Variationen und Formaten zum Bestellen zwang. Auszüge der reichhaltigen Portionen sind auf dem Pizza Foto (Soref/Matze) zu erkennen

Der Bäcker war nach unserem Besuch übrigens schon geschlossen...
Nach dem ersten Schreck sind wir dann auch tatsächlich schneller als gedacht wieder in unserer Herberge untergekommen und auch ziemlich fix in den wohlverdienten Schlaf gesunken.
Samstag, 2. Tag (moplue, denknach, sinsiria, catty, soref, tommi, ratefuchs)
Geschafft, der zweite Tag. Verabredet war, daß die "Nachzügler" so gegen 10 Uhr vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft ankommen wollten. Schon am Vortag trieb mir und Tommi - vielleicht auch Matze - die Augenbraune in die Höhe, gefolgt von einem skeptischen Blick. 10 Uhr morgens? Das würde für die Damen ja bedeuten bereits um 6 Uhr aufzustehen, um 7 Uhr loszufahren und nur 2-3 Stunden Zeit zu haben den Ort zu finden. Wo bitte ist da denn die Fahrzeit miteingerechnet??
Unsere Skepsis sollte sich, wie nicht anders zu erwarten, bestätigen. wie dem auch sei, die Damen haben es dann auch noch vor Mittag geschafft --> Glückwunsch!!
Für diesen Tag hatten wir uns das Technikmuseum in Sinsheim vorgenommen, ein Bowlingabend und anschliessendes Pizzaessen.
Das Technikmuseum ist jederzeit ein Besuch wert. Es gibt interessantes zu entdecken, von Erd- und Luftfahrzeugen, über Experimente und wissenswertes. Highlight dort war sicherlich die "Ich-werd-nicht-nass-Schanze". Vollkommen automatisch wurde man in einem Plastikschlitten ca. 10m rückwärts an einem Seilchen nach oben gezogen, um dann die Schanze nach unten zu schiessen und ins Wasser zu springen. Nass ist man wirklich nicht geworden, aber der Fun-Faktor war war auf jeden Fall dabei.
Die Suche nach einer nahegelegenden Bowlingbahn gestaltete sich nicht so schwer, wie das Einbiegen in eine Auffahrt. Da es sich eingebürgert hatte, ein Männerauto und ein Chickscar zu haben, war klar, daß wir zuerst vor Ort waren. die Damen folgten und wir warteten an der Einfahrt. Trotz wilden Winkens und signalisierens fährt unser Chickcar vorbei, lachend wohlgemerkt. 15 Minuten (!) später, hatten auch sie es geschafft die Einfahrt ohne Verluste zu benutzen
Die Bowlingbahn war eine gemütliche, etwas heruntergekommende Studentenwirtschaft --> Heidelberg eben. Der erste Schock am Bowlingtresen: Nein wir haben keine Computer, rechnen müsst ihr selber... der zweite: sie meinte das ernst.
Hier würde mir nur noch als erwähnenswert einfallen, das unsere Damen ständig von einem jungen Herrn der Nebenbahn angestarrt wurden, sobald er ein Strike geworfen hatte, was häufig vorkam. Folgendes Ritual ergab sich im laufe des Abends: der Kerl schaut auf die Bahn, schaut auf die Bahn, trocknet sich seine Hände ab, trockent sie nochmals per Luft, schaut auf die Bahn, nimmt seine Kugel, konzentriert sich, läuft, wirft (mit Drall) und räumt alles ab, geschwollene Brust, dreht sich um, versucht normal zu wirken, schafft es aber nicht, schaut zu unseren Mädels, Mädels ignorieren ihn...
Das anschliesende Pizza essen war gelungender als es zeitweise aussah (der liebe Teig wollte nicht so), nebenbei wurden Zöpfchen geflochten und alle wollten gerne dableiben
--Rest folgt--