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 Betreff des Beitrags: Kuriose Geschichten oder was es nicht alles gibt.
BeitragVerfasst: Mo 26. Apr 2004, 16:04 
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Kasperl
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Niemals Angelhaken schlucken

Von Julia Maria Bönisch

Shawn Perkins wurde in einem Vergnügungspark vom Blitz getroffen, jetzt fordert er Schadenersatz vom Parkbetreiber: Jedes Jahr werden mit dem Stella-Award die absurdesten Schadenersatzklagen ausgezeichnet. SPIEGEL ONLINE präsentiert die Gewinner, eine Galerie des Aberwitzigen.

Ridgway/Hamburg - Arme Stella Liebeck: Einen frischen Kaffee hatte sich die damals 79-Jährige beim Fast-Food-Riesen McDonald's gekauft, im Auto - in einem parkenden wohlgemerkt - prompt verschüttet und sich ihre Beine damit verbrüht. Die Leidgeplagte zog vor Gericht und erstritt sich 640.000 Dollar Schadenersatz: eine stolze Summe für das kleine Missgeschick.

Der Fall machte Furore und Frau Liebeck kam zu zweifelhafter Berühmtheit - nicht zuletzt wegen des nach ihr benannten "True Stella Awards". Einmal jährlich zeichnet Journalist Randy Cassingham in Colorado Fälle wie ihren aus und veröffentlicht sie auf seiner Homepage.
Gleich mehrere heiße Favoriten kämpften um den Titel für das Jahr 2003, acht Fälle haben es jetzt zu der zweifelhaften Ehre eines Preisträgers gebracht. Unter ihnen ist zum Beispiel die Klage des 19-jährigen Cole Bartimoro, der das Gehalt eines Profi-Basketballers von seinem College einfordert. Spektakulär auch die Klage des Priesters und verurteilten Sexualstraftäters David Hanser: Er brachte das Opfer seiner Vergewaltigung vor Gericht (siehe Kasten "True Stella Awards").

Die Stories um die dreisten Kläger sind inzwischen so beliebt, dass im Internet längst weitere wilde Gerichtsgeschichten kursieren. Per Email verbreiten sich die urbanen Legenden rasend schnell und sind noch spektakulärer als die tatsächlichen Stella-Fälle. Die Geschichte von Jerry Williams zum Beispiel aus dem Bundesstaat Arkansas ist zwar schlicht erlogen, lässt sich aber wunderschön erzählen: Williams bekam angeblich 14.500 Dollar Schmerzensgeld, nachdem ihn der Beagle des Nachbarn in den Hintern gebissen hatte. Der Betrag fiel nur deshalb so gering aus, weil die Jury in Erwägung zog, der Hund könnte sich durch die Schüsse aus Williams' Schrotgewehr provoziert gefühlt haben (siehe Kasten "Internet-Legenden").

Tatsächliche Schadenersatz- oder Schmerzensgeldklagen können Unternehmen jedoch teuer zu stehen kommen. Schließlich begeistern sich noch andere Amerikaner für Stella Liebecks Weg, Geld zu verdienen. Deshalb findet sich auf Verpackungen und in Gebrauchsanweisungen eine Vielzahl nützlicher Hinweise.
Manchmal jedoch gleiten die Tipps der Hersteller aus lauter Klageangst ins Lächerliche ab. Wäre etwa diese Warnung eines Angelhaken-Herstellers wirklich notwendig gewesen: "Vorsicht! Nicht schlucken!" Einer Erwähnung würdig befand die Organisation Michigan Lawsuit Abuse Watch auch diesen Tipp: "Vor dem Zusammenfalten Kind herausnehmen". Er stammt aus der Feder eines Kinderwagen-Produzenten.

Auch die Leute von Michigan Lawsuit Abuse Watch vergeben - ähnlich wie Cassingham - einmal jährlich einen eher unbeliebten Preis. Die Juristen, Verbraucherschützer und Konsumenten zeichnen die unmöglichsten Warnhinweise aus, die aus Fällen wie die der Stella Awards entstehen. Der Hinweis "Erlauben Sie nicht Ihren Kindern, in dieser Spülmaschine zu spielen" ist bei den Gebrauchsanweisungs-Wächtern besonders beliebt.

Der Gewinner des letzten Abuse-Awards hatte sich jedoch eine ganz besondere Anleitung für sein Produkt erdacht. Er hatte einen Rohrreiniger mit dem Rat "Wenn Sie diese Anweisungen und Warnungen nicht lesen und verstehen können, sollten Sie dieses Produkt nicht verwenden" versehen. Harte Konkurrenz bekommt er nur vom Vorjahressieger, einem Schlafmittelproduzenten. "Achtung", hatte der in die Packungsbeilage geschrieben, "dieses Produkt kann Müdigkeit hervorrufen".

Doch nicht nur in den USA treibt die Klagewut der Bürger seltsame Blüten. Auch deutsche Gerichte beschweren sich über den Missbrauch der Justiz. Der Neubrandenburger Hans-Josef Brinkmann hatte hier zu Lande etwa gegen den Hersteller von Mars geklagt, weil der Schokoriegel - welch Überraschung - Zucker enthält und so zum Auftreten von Diabetes führen kann. Der zuckerkranke Brinkmann, der täglich zwei Mars gegessen und sie mit einem Liter Coca-Cola heruntergespült hatte, fühlte sich vom Konzern Masterfood unzureichend über die Gesundheitsrisiken aufgeklärt.

Brinkmann forderte neben 5620 Euro Schmerzensgeld Kosten für medizinische Behandlung und Zahnersatz und verklagte auch den Coca-Cola-Konzern auf 7159 Euro. Beide Klagen wiesen die Gerichte ab. Was der Kläger isst, so die Richter, kann er immer noch selbst entscheiden.

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BeitragVerfasst: Mo 26. Apr 2004, 16:05 
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Kasperl
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Der NDR droht dem "Tagesschau"-Sprecher Jens Riewa mit dem Rauswurf. Der Hintergrund: Riewa hatte am 25. Januar bei einem Bundesliga-Eishockeyspiel zwischen dem ERC Ingolstadt und den Iserlohn Roosters plötzlich das Mikrofon des Stadionsprechers ergriffen und den Schmähgesang "***pfui*** Iserlohn ..." angestimmt. Ordner mussten daraufhin die wutentbrannten Iserlohner Fans bändigen und eine Massenschlägerei unter den rund 4000 Zuschauern verhindern. Zwar entschuldigte sich Riewa drei Tage später, der NDR hat seinem Nachrichtenmoderator aber trotzdem eine "klare gelbe Karte" gezeigt. "Jens Riewa ist deutlich gemacht worden: Wenn er "Tagesschau"-Sprecher bleiben will, dürfen sich solche Entgleisungen nicht wiederholen", so NDR-Fernsehdirektor Jürgen Kellermeier. Im Sommer 2002 war der Moderator vom NDR schon einmal auf Bewährung gesetzt worden: Riewa hatte sich in "Bild" über die Schlagersängerin Michelle ausgelassen und sie als "Granate im Bett" bezeichnet.

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BeitragVerfasst: Mo 26. Apr 2004, 16:06 
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Kasperl
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Washington (AFP) - Eine US-Bankangestellte will sich ihren Schreck beim Anblick der im Fernsehen enthüllten Brust von Popsängerin Janet Jackson mit mehreren Millionen Dollar vergüten lassen. Die 47-jährige Terri Carlin reichte vor einem Gericht "im Namen aller Amerikaner", die das "empörende Verhalten" von Jackson und Teenie-Liebling Justin Timberlake gesehen hätten, eine Sammelklage auf "maximale" Entschädigung ein.

Timberlake hatte seiner Duett-Partnerin Jackson am Sonntag das rechte Oberteil ihres Lederanzugs weggerissen und so ihre Brust vor einem Fernsehpublikum von annähernd hundert Millionen Menschen zum Vorschein gebracht.

Die Klage der Fernsehzuschauerin aus aus Knoxville im Bundesstaat Tennessee richtet sich gegen die beiden Musiker sowie den Medienkonzern Viacom International, auf dessen Sender CBS die Entblößung live übertragen wurde. Die Klageschrift bemängelt "sexuell explizite Akte, die nur darauf ausgerichtet waren, öffentliches Interesse zu wecken und damit letztlich Profite herauszuschlagen".

Jackson hatte sich für den Vorfall beim "Super Bowl" entschuldigt und betont, es sei nicht ihre Absicht gewesen, "dass es so weit ging wie es ging". Es sollte nur der rote BH freigelegt werden. Timberlake hatte zuvor gesagt, es habe sich um ein "Versagen der Garderobe" gehandelt.

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BeitragVerfasst: Mo 26. Apr 2004, 16:07 
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Kasperl
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Stockholm (AP) Ein schwedischer Koch und Kantinenpächter ist nach eigenen Angaben wegen seines guten Essens aus seinem Vertrag entlassen worden. Auch die Maschinenbaufirma teilte mit, der Vertrag mit Richard Norberg werde nicht mehr verlängert, weil seine Speisen zu viele Gäste in die Firmenkantine in der nordschwedischen Stadt Örnsködsvik lockten. ?Manche meinen, dass die Mitarbeiter zulange anstehen müssten und sich ihren Platz nicht aussuchen könnten?, sagte der enttäuschte Norberg.

Die Firma ABE hatte die Cafeteria vor sechs Jahren an Norberg verpachtet. Seitdem hat seine traditionelle schwedische Küche mit Pfannkuchen, Erbsensuppe und Schweinekottelets zu günstigen Preisen die Zahl der Mittagsgäste auf 300 verdreifachen lassen. Personalchef Curt Lundqvist machte denn auch geltend: ?Wir haben einfach nicht genug Platz.? Norberg hielt dagegen, das hätte man doch irgendwie lösen können. Lundqvist blieb hart: ?Wir produzieren Rohreinbau-Teile. Wir machen keine Geschäfte wie dieses.?

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BeitragVerfasst: Mo 26. Apr 2004, 16:09 
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Kasperl
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Mit Verdacht auf Haschisch-Vergiftung wurden zehn Lehrer am Mittwoch ins Lüneburger Klinikum eingeliefert. Sie hatten einen Schokokuchen verzehrt, den Unbekannte vor das Lehrerzimmer des Gymnasiums gestellt hatten. Auch zwei weitere Fälle beweisen die geheimnisvolle Verbindung zwischen Haschisch, Schokolade und Schulen.

"Haste Haschisch in der Tasche, haste immer was zu nasche", lautet ein alter Kifferspruch. Zehn Lehrer des Herder-Gymnasiums in Lüneburg werden darüber kaum lachen können. Sie aßen am Mittwochmorgen einen Schokoladenkuchen, der vor dem Lehrerzimmer stand - und offenbar Haschisch enthielt. Anschließend litten die Lehrer unter Zittern, Unwohlsein und Wahrnehmungsstörungen und wurden ins städtische Klinikum gebracht.
Die Schulleitung informierte daraufhin alle 65 Lehrer und schaltete die Polizei ein. Im Klinikum seien typische Spaltprodukte aus Cannabis gefunden worden, so ein Chefarzt des Krankenhauses. Lebensgefahr bestehe nicht. Zwei der Lehrer hatten das Klinikum am Abend bereits wieder verlassen, die anderen acht blieben noch zur Beobachtung dort. Die Polizei lässt jetzt die Reste des Kuchens im Labor untersuchen. Auch das Gesundheitsamt wurde eingeschaltet.

Ein Sprecher der Stadt hat eine einfache Erklärung dafür, warum die Lehrer den Kuchen arglos futterten: An der Schule sei es üblich, dass Lehrer den Schülern Kuchen abkauften und den Erlös einem Tschernobyl-Projekt stifteten. Daher habe niemand Verdacht geschöpft.

Einen ganz anderen Fall von "dumm gelaufen" in Verbindung mit Haschisch und Schokolade hatte Ende Januar eine Schule in Lothringen gemeldet: Dort ließen sich zwei Gymnasiasten ein halbes Kilo Schokolade statt des bestellten Haschisch andrehen. Weil sie die falsche Lieferung immerhin 900 Euro kostete, beschwerten sich die Schüler. Und zeigten ausgerechnet beim Schulleiter den Diebstahl ihres Geldes an, als wollten sie beweisen, das Kiffen das Hirn weich macht.

Kein Problem mit weichen Drogen hat der Hamburger Lehrer XXX. Der 40-Jährige macht sich im Internet für die Legalisierung von Cannabis stark und will dafür notfalls im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Als Preis bei einer Verlosung auf einer seiner beiden Homepages setzte er, nach eigenen Angaben als "witzige Satire", zehn Gramm Cannabis aus.
Das trug ihm eine Wohnungsdurchsuchung ein, bei der die Polizei 3,8 Gramm Marihuana und 0,6 Gramm Haschisch fand. In erster Instanz verhängte das Amtsgericht 1600 Euro Geldstrafe auf Bewährung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Am Montag stand der Lehrer erneut vor Gericht und brachte Wodka-Fläschschen mit in den Saal. Und siehe da: Schon wieder kam Schokolade ins Spiel. Man dürfe legal Alkohol trinken und "Schokolade essen, bis ich ins Krankenhaus eingeliefert werde", nur Haschisch sei streng verboten, empörte XXX sich laut "Hamburger Abendblatt" über die "Kriminalisierung von Haschisch-Konsumenten". Der Richter konnte ihm nicht folgen und bestätigte das Urteil aus erster Instanz. Der Pädagoge habe "seine Vorbildfunktion nicht erfüllt" und damit "die Schule in höchstem Maße gefährdet".

Anstelle von Hanfprodukten verlost XXX auf seiner Website jetzt drei Kisten mit je acht Flaschen Alkohol - "Einsendeschluss: der Tag der Legalisierung" weicher Drogen.

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 Betreff des Beitrags: Ein paar sehr Kurzgeschichten
BeitragVerfasst: Mo 26. Apr 2004, 18:52 
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Scherzbold
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Sehrkurzgeschichten



3fach Selbstmord

Skrupel
Verzweifelt stand sie auf der Rheinbrücke und schaute in die aufgewühlten Fluten. So sinnlos war ihr Leben geworden. So sinnlos, dass sie es wegwerfen wollte. Aber selbst das war ihr verwehrt. Denn wenn sie sich jetzt in diese braune Brühe stürzen würde, wäre sie nicht nur tot, sondern bekäme zudem auch noch Pickel...

Nobody is perfekt
Er hatte alles bis ins letzte Detail geplant. Der hohe Stuhl, der dicke Dachbalken, der stabile Strick mit dem obligatorischen Henkersknoten. Nun fehlte ihm für seinen perfekten Selbstmord nur noch ein triftiger Grund...

Ups
Wenige Minuten nach seinem Selbstmordversuch wurde ihm schlagartig klar, dass die Einnahme von 60 Abführtabletten niemanden töten-, aber Tote wecken konnten...



Der alltägliche Horror

- "...Sie war grausam entstellt und er fragte sich, ob er dieses Bild jemals in seinem Leben würde vergessen können. Natürlich, er hatte ihr den Friseur zwar empfohlen, aber..."

- "...riss er sein Handy aus dem Halfter und wählte die Nummer der Polizei. Doch jäh verharrte er in seiner Bewegung...nur noch eine Zahl und die Rettung wäre nah...doch dann verwarf er den Gedanken...es waren noch 12 Minuten bis zum Freizeittarif..."

- "...Blut...überall Blut...alle im Schwimmbad starrten sie an...die Bindenwerbung hatte so was von gelogen..."

- "...die Fesseln schnitten ihm tief in das Fleisch und er wusste genau, bezahlte er hinterher seine Domina nicht, dann hauten ihn die Zuhälter auch noch kostenlos zusammen..."



Der einäugige Jack

Jacks Zornesader schwoll gefährlich an. Schon zum zweiten Mal hatte sein Revolver in einer brenzlichen Situation versagt. Er fragte sich, ob vielleicht das Pulver nass geworden sein konnte und schaute in den Lauf seiner gerade noch nicht funktionierenden Waf...

Verpassen Sie nicht die nächste Folge unter dem Titel: Der blinde Jack



Der Tod kam nachts

Im Halbdunkel konnte er schemenhaft die Umrisse seines Gegenübers erkennen und er war fest entschlossen, ihn diesmal nicht entkommen zu lassen. Vorsichtig, darauf bedacht nicht das geringste Geräusch zu machen, zog er sein Messer. Der Moment der Abrechnung war gekommen. Mit einer blitzartigen Bewegung riss er den Vorhang zur Seite und stieß die blanke Klinge mit aller Kraft in die Steckdose neben dem Ankleidespiegel...



Tarzans Ende

Traurig saß Jane in ihrem Baumhaus und dachte darüber nach, ob Tarzan die Elefanten wohl gerufen hätte, wenn ihm die Länge des Bremsweges einer Herde bekannt gewesen wäre...



Luis

Er war 12 und kam aus einem Dorf, in dem es, außer seinen Eltern, keine anderen Gegner gab. Sie wollten gerade Ihn, der lieber im grünen Gras lag und Bilder in den Vorüberziehenden Wolken suchte, zu einem ganzen Mann erziehen. Als er am ersten Tag in seiner neuen Schule, in der neuen Stadt, in die seine Eltern zu ziehen ihn gezwungen hatten, von allen Gleichaltrigen auf dem Schulhof zusammengehauen worden war, legte er sich auf die grün asphaltierte Garagenauffahrt seines neuen Elternhauses und suchte in den Wolken Folter- und Todesarten für seine Mitschüler und seine Eltern. Sein Vater stand am Wohnzimmerfenster, beobachtete Luis und dachte: "Hoffentlich macht er nicht das Gleiche, was ich damals mit meinen Mitschülern und Eltern nach unserem Umzug gemacht habe."



Hilda und das Gebet

Die 7 jährige Hilda lag in ihrem Bettchen und weigerte sich strikt zu beten. Hildas Mama setzte sich zu ihr, strich der Kleinen zärtlich durch die Haare und sagte: "Keine Angst, mein Schatz. Papa war ein Arschloch und Arschlöcher kommen nicht in den Himmel..."
Hilda schaute ihrer Mama tief in die Augen, faltete die kleinen Hände und betete: "Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm..."

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Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann.


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BeitragVerfasst: Di 27. Apr 2004, 14:12 
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Scherzbold
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Der Stella - Liebeck - Preis




Zum ewigen Ruhme der 81-jährigen Stella Liebeck, die sich bei McDonalds einen Becher Kaffe über den Leib schüttete und anschließend 4,5 Millionen USD Schadenersatz erhielt, weil sie nicht auf die Tatsache hingewiesen worden sei, dass der Kaffee heiß ist, wird nun jährlich der STELLA-LIEBECK-PREIS an diejenigen verliehen, die im jeweils vergangenen Jahr mit genialer Unverfrorenheit Schadenersatz gerichtlich
forderten und erhielten.


Den 5. Platz teilen sich drei Kandidaten:

Kathleen Robertson aus Austin/Texas wurde von einer Jury 780.000,-- USD Schadenersatz zugesprochen, weil sie sich in einem Möbelgeschäft den Knöchel gebrochen hatte, nachdem sie über einen auf dem Boden herumkriechenden Säugling gestolpert und gestürzt war. Die Ladenbesitzer nahmen das Urteil gefasst aber ungläubig zur Kenntnis, da der Säugling der Sohn der Klägerin war.

Der 19-jährige Carl Truman aus Los Angeles erhielt 74.000,-- USD Schmerzensgeld und Ersatz der Heilbehandlungskosten, weil ein Nachbar ihm mit einem Honda Accord über die Hand gefahren war. Mr.Truman hatte anscheinend den Nachbarn am Steuer des Wagens übersehen, als er ihm die Radkappen zu stehlen versuchte.

Terence Dickson aus Bristol/Pennsylvanien versuchte das Haus, das er soeben beraubt hatte, durch die Garage zu verlassen. Es gelang ihm jedoch nicht, die Garagentür zu öffnen. Ins Haus kam er ebenfalls nicht mehr, da die Verbindungstür zur Garage ins Schloss gefallen war. Mr. Dickson musste 8 Tage in der Garage ausharren, denn der Hausbesitzer war im Urlaub. Er ernährte sich von einem Kasten Pepsi-Cola und einer großen Tüte Hundefutter. Das Gericht sprach ihm wegen der erlittenen seelischen Grausamkeiten 500.000,- USD Schadenersatz zu.


4. Platz

Jerry Williams aus Little Rock/Arkansas erhielt 14.500,-- USD Schmerzensgeld und die Heilbehandlungskosten zugesprochen, weil ihn der Beagle des Nachbarn in den Hintern gebissen hatte. Das Schmerzensgeld erreichte den geforderten Betrag nicht ganz, weil die Jury zu der Auffassung gelangte, Mr. Williams hätte nicht über den Zaun klettern und mehrfach mit seiner Luftpistole auf den Hund schießen sollen.


3. Platz

Ein Restaurant in Philadelphia müsste an Ms. Amber Carson aus Lancester/Pennsylvanien ein Schmerzensgeld von 113.500,-- USD zahlen, weil diese im Restaurant auf einer Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das Steißbein gebrochen hatte. Auf dem Fußboden befand sich das Getränk, weil Ms. Carson es 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte.


2. Platz

Kara Walton aus Clymont/Delaware stürzte aus dem Toilettenfenster einer Diskothek und schlug sich zwei Vorderzähne aus. Sie erhielt die Zahnbehandlungskosten und 12.000,-- USD Schmerzensgeld zugesprochen. Gestürzt war sie bei dem Versuch, sich durch das Toilettenfenster in die Diskothek zu mogeln um den Eintritt von 3,50 USD zu sparen.


Patz 1 (einstimmig)

Unangefochtener Sieger des Wettbewerbs um den Stella-Award ist: Mr. Merv Grazinski aus Oklahoma City. Der Wohnwagenhersteller Winnebago MotorHomes mußte ihm nicht nur ein neues Wohnmobil stellen, sondern auch 1.750.000,-- USD Schmerzensgeld bezahlen. Auf dem Heimweg von einem Football-Spiel hatte Mr. Grazinski die Tempomatic seines Gefährts auf 110 km/h eingestellt und danach den Fahrersitz verlassen, um sich im hinteren Teil des Wohnmobils einen Kaffee zu bereiten. Das Wohnmobil kam prompt von der Strasse ab und überschlug sich. Mr. Grazinski begründete seine Forderung mit der Tatsache, dass in der Betriebsanleitung des Wohnmobils nicht darauf hingewiesen worden sei, dass man auch bei eingeschalteter Tempomatic den Fahrersitz nicht verlassen dürfe. Der Hersteller hat - in Erwartung weiterer Trottel - inzwischen die Bedienungsanleitung geändert.

Wen wundert da noch ein Präsident wie Georg W. Bush ...?

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BeitragVerfasst: Di 27. Apr 2004, 14:37 
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Kasperl
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London, 22. Apr (Reuters) - Ein liebestolles Nashorn hat Besuchern eines britischen Safari-Parks einen Einblick in das Leben in der Natur gegeben und versucht, mit ihrem Auto Sex zu haben.

Das zwei Tonnen schwere weiße Nashorn Sharka verliebte sich in Dave Alsops Wagen, als er im West Midland Safari Park mit drei Freunden anhielt, um das Tier bei der Paarung mit seiner Partnerin Trixie zu fotografieren. Das zwölf Jahre alte Nashorn versuchte daraufhin, den Renault Laguna von der Seite zu besteigen. Anzeige

Erst als Sharka die Türen zerbeult und die Seitenspiegel abgerissen hatte, gelang es Alsop, verfolgt von dem heftig schnaufenden Nashorn davonzufahren.

"Er war ein großer Kerl und offensichtlich sehr erregt", sagte Alsop der Zeitung "Sun". "Er ist von der Seite auf uns zugekommen. Und dann will er plötzlich gar nicht mehr aufhören, das Auto zu begatten, und alles schaukelt wie verrückt." Eine Sprecherin des Safari-Parks, der Nashörner auf seiner Homepage als "nicht sonderlich intelligente Tiere" schildert, sagte, die Nashorn-Weibchen seien alle verrückt nach Sharka. Er sei in den vergangenen fünf Jahren bereits zwei Mal Vater geworden. "Der Junge hat einen ganz schönen Ruf weg - und jetzt geht's offenbar wieder los."

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BeitragVerfasst: Do 29. Apr 2004, 10:26 
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Dumm gelaufen -
Peinliche Pannen und Mißgeschicke



Dumm gelaufen - Private Sex-E-Mail verbreitet sich millionenfach
Jede Menge Peinlichkeiten hätte sich Bradley C. ersparen können, wenn er bei seinen Freunden nicht so angegeben hätte. Als er von seiner Freundin eine E-Mail bekam, in der sie detailliert die Freuden beim Oralsex mit ihm beschrieb, schickte er die E-Mail an sechs Freunde weiter und fügte den Kommentar hinzu, das sei doch ein schönes Kompliment. Doch mindestens einer der Empfänger schickte die Mail weiter, und binnen weniger Tage war sie auf schätzungsweise zehn Millionen Bildschirmen zu lesen. Mitversand wurde allerdings auch der Name von Bradley C.'s Arbeitgeber, der Londoner Anwaltskanzlei Norton Rose. Die Kanzlei begann mit disziplinarischen Ermittlungen, verwarnte den Sexprotz, entließ ihn aber nicht. Der 26jährigen Autorin der Mail wurden Medienberichten zufolge die Moderation einer Porno-Sendung auf Playboy-TV angeboten.


Dumm gelaufen - Kurzsichtige Frau schläft mit dem falschen Mann
Für eine Britin hatte ihre Kurzsichtigkeit fatale Folgen: Sie war mit dem falschen Mann im Bett.
Nach einer Feier zusammen mit ihrem Freund und dessen Zimmernachbarn schlief sie ein. Als ihr Freund die Wohnung verließ, legte sich der Mitbewohner zu ihr. Da die 26jährige ihre Brille nicht auf hatte, realisierte sie nicht, wer sich über sie hermachte. Erst der ungewohnte Rettungsring um die Hüften machte die Frau stutzig.
Der Nachbar: Es war ein Scherz.

Dumm gelaufen - Israelische Single-Frauen entkleiden Polizisten
Dumm gelaufen ist es auch für eine Gruppe israelischer Frauen, die einem Polizisten Teile der Uniform vom Leibe rissen, weil sie ihn für den Stripper hielten, den sie sich für ihren Frauenabend geordert hatten. Der so plötzlich Entkleidete war jedoch ein echter Polizist, der lediglich für Ruhe sorgen wollte, weil Nachbarn sich über den Partylärm beschwert hatten. Als er die Tür öffnete, sprangen etwa 30 teilweise leicht bekleidete Frauen auf ihn zu und begannen kreischend, ihn auszuziehen.

Dumm gelaufen - Feuerwehrwache erfüllt nicht Brandschutzbestimmungen
In Charleston, West Virginia musste einst eine neu errichtete, eine Million Dollar teure Feuerwehrwache kurz nach der Einweihung schon wieder die Pforten schließen, weil beim Bau des Gebäudes die gesetzlich vorgeschrieben Brandschutzbestimmungen nur unzureichend berücksichtigt wurden. Aus demselben Grund musste wenige Monate später auch das Hauptquartier der Bostoner Feuerwehr geschlossen werden.

Dumm gelaufen - Hauptbelastungszeuge mit Angeklagten in einer Zelle eingesperrt
Im April 1996 unterlief den Wärtern des Gefängnisses in Brownsville, Texas ein fataler Fehler - sie sperrten einen Kronzeugen, der zu einem Doppelmord aussagen sollte, versehentlich in eine Zelle mit Jesus Ledesma Aguilar, dem des Verbrechens Angeklagten. Aufmerksam wurden sie auf ihren Irrtum erst, als laute Schreie aus der Zelle ertönten. Nur durch schnelles Eingreifen konnten sie noch verhindern, das Aguilar und sein Zellengenosse den unliebsamen Zeugen umbrachten...

Dumm gelaufen - Vater mit Mörder des Sohnes eingesperrt
Ein beinahe tödlicher Fehler unterlief auch den Angestellten der Haftanstalt in Lubbock, Texas. Diese sperrten zwei wegen unterschiedlicher Vergehen festgenommene Männer in derselben Zelle ein. Die erste Nacht verbrachten die beiden Zellengenossen noch friedlich miteinander. Doch als sie sich aber am nächsten Tag beim Frühstück über ihre Verbrechen unterhielten, musste der 39jährige Jesus Garcia erfahren, dass sein 17jähriger Zellengenosse wegen Mordes an seinem Sohn einsaß. Das Anstaltspersonal konnte erst eingreifen, nachdem Garcia den Mörder seines Sohnes bewußtlos geprügelt hatte.

Dumm gelaufen - Transvestit übersteht Leibesvisitation
Nicht unbedingt ein lebensgefährlicher, aber ein zumindest sehr peinlicher Fehler unterlief 1996 den Vollzugsbeamten eines Frauengefängnisses in Norwegen, die an einer am Sola Airport verhafteten Person eine Leibesvisitation vornahmen und anschließend in Verwahrsam nahmen. Erst zwei Wochen später stellte sich heraus, dass es sich bei der Festgenommenen um einen Transvestiten handelte. Dieser hatte zwar hormonell behandelte Brüste, war aber an anderen Stellen durchaus männlich.

Dumm gelaufen - Luxusbike am falschen Ort geparkt
Dumm lief es auch für Bryan Cote aus Concord in New Hamshire, der beim Einkaufsbummel sein 3.500 DM teures Fahrrad vor dem Ladenlokal der Heilsarmee abstellte. Ein Angestellter des Ladens verkaufte es für 30 DM.

Dumm gelaufen - Bargeld vom Winde verweht
Gleich doppelt Pech hatte 1997 ein japanischer Geschäftsmann, der eine größere Bargeldsumme aus Angst vor Einbrechern in seiner Schmutzwäsche versteckte. Die 110.000 DM wurden zuerst von der Ehefrau gewaschen und dann beim Trocknen auch noch vom Balkon geweht.

Dumm gelaufen - Kinderarzt mit Kinderschänder verwechselt
Wirklich dumm gelaufen ist es für einen Kinderarzt aus Wales, dessen Haus von Anti-Kindesmissbrauch-Aktivisten verwüstet wurde. Diese hatten offenbar seinen Beruf 'Kinderarzt' (=pediatician) mit dem Wort 'pädophil' (=pedophile) verwechselt...

Dumm gelaufen - Unfreiwillige Peep-Show im Internet
Weil er vergaß, seine neue Webcam auszuschalten, heimste ein Niederländer innerhalb von nur zwölf Stunden weltweiten Ruhm ein. Der junge Mann hatte seine neue Webcam ausprobiert indem er die in seinem Zimmer aufgenommenen Bilder auf seine Homepage replizierte. Doch leider vergaß er, die Cam auszuschalten, als seine Freundin zu Besuch kam. Was dann geschah, wurde brav ins Netz übertragen, wo es von einigen Surfern abgespeichert und weiterverbreitet wurde.

Dumm gelaufen - Tempo-30-Aktivistin in verkehrsberuhigter Zone geblitzt
Dumm gelaufen: In einer Bonner Tempo-30-Zone wurde eine 35jährige Anwohnerin mit 57 km/h geblitzt. Das kuriose daran: Die junge Frau hatte sich jahrelang jahrelang dafür eingesetzt, dass an dieser Stelle nur noch 30 km/h erlaubt sind. Nun warten auf die flotte Tempo-30-Aktivistin eine saftige Geldbuße und drei Punkte in Flensburg.

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BeitragVerfasst: Do 29. Apr 2004, 10:42 
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Scherzbold
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Die Chronik der ungewöhnlichen Beutestücke

oder:

Was manche Gauner so alles mitgehen lassen...


Für zwei amerikanische Teenager war die Versuchung zu groß, einfach so an einem Streifenwagen vorbeizugehen ohne ihn für eine Spritztour auszuleihen. Wo doch die blöden Bullen, die gerade einen Verkehrssünder kontrollierten, freundlicherweise den Schlüssel haben stecken lassen. Doch weit kamen die Kids nicht - sie konnten nämlich die Sirene, die sie versehentlich eingeschaltet hatten, nicht wieder ausschalten und zogen so die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter förmlich auf sich...

Es gibt Diebe, die überfallen alte Damen im Stadtpark oder stehlen kleinen Kindern den Lutscher. Das Risiko, bei derartigen kriminellen Umtrieben erwischt zu werden, ist relativ gering. Doch manche Ganoven suchen bewusst die Gefahr - so auch der Dieb, der von einem Polizeipicknick den noch heißen Grill stahl...



Ein ganzes Einfamilienhaus -samt Möbeln, Keller, Scheune und Wasserpumpe- ist in Serbien gestohlen worden. Bis heute ist unklar, wie die Diebe das 140 Quadratmeter große, unterkellerte Haus aus der Innenstadt der 50.000 Einwohner großen Stadt Sabac unbemerkt abtragen konnten. Der seit mehreren Jahren als Gastarbeiter in Italien lebender Eigentümer fand bei seiner Heimkehr nur noch eine Wiese vor...

Weil sie dringend Material für den Bau ihres Hauses benötigten, schraubten zwei Männer aus Rumänien fünf Meter Eisenbahngleis aus dem Boden. Die Schienen sollten als Dachbalken dienen. Der Diebstahl wurde erst bemerkt, als ein Zug entgleiste...


In Polen haben Diebe eine 15 Tonnen schwere Stahlbrücke mitgehen lassen. Offenbar wollen sie die lange nicht benutzte, aber historisch bedeutsame Straßenbrücke als Schrott verkaufen. Passanten, die die Demontage beobachteten, gingen davon aus, dass es sich dabei um Reparaturarbeiten handeln würde.

Hengshui, ein Stahlwerk südlich von Peking, war schon zwei Jahrzehnte in Betrieb, als angeordnet wurde, das Werk stillzulegen.
Als man es nach einem Dreivierteljahr wieder eröffnen wollte, war es verschwunden. Hunderte von Dieben hatten in unermüdlicher Nachtarbeit beide Hochöfen auseinandergeschweißt, alle Rohre ausgegraben und 30 Häuser Stein für Stein abgetragen.

Unbekannte Diebe haben von dem Expo-Gelände in Hannover 20 Tonnen Wüstensand aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gestohlen. Das Land präsentierte auf dem Expogelände ein Wüstenfort und hatte den Sand speziell für diesen Zweck eingeflogen. Unklar ist, wie die Diebe die rund 600 Säcke unbemerkt abtransportieren konnten und, was noch viel interessanter ist, was sie um alles in der Welt mit 20 Tonnen Wüstensand anfangen wollen.

Ganze Arbeit hat ein Hotelgast im sächsischen Freital geleistet, der ein komplettes Doppelzimmer leer geräumt hat. Unklar blieb, wie der Mann unbemerkt den Fernseher, die Minibar, den Kühlschrank, das Telefon, zwei Federbetten, zwei Kopfkissen und sechs Kunstdrucke aus dem Hotel schaffen konnte. Außerdem knackte der Dieb auch noch den Zigarettenautomaten des Hotels und hinterließ eine unbeglichene Telefonrechnung.
Aber immerhin hatte er die Zimmerrechnung im voraus bezahlt.

Das Polen so eine Art europäisches Bermudadreieck in Sachen Automobile ist, ist allgemein bekannt. Aber was unbekannte Diebe dazu bewogen hat, einen vor der Polizeiwache in Danzig abgestellten Gefängnistransporter zu stehlen, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben...

Wenn amerikanische Touristen das Weiße Haus besuchen, dann nehmen sie gerne Handtücher oder andere greifbare Kleinigkeiten als Souvenir mit. Ganz anders in Swaziland. Als der Sprecher des Parlaments Mgabhi Dlamini die Farm des regierenden Königs Mswati III besuchte, stahl er keine Handtücher sondern - eine Handvoll königlicher Scheiße. Für Swaziland ein Skandal, denn Dung aus dem Besitz des Königs soll magische Kräfte besitzen. Mgabhi hingegen weist von sich, durch den königlichen Haufen seine politische Kariere fördern zu wollen. Gott selber habe ihn instruiert, den Haufen zu stehlen.

Nicht schlecht staunte auch ein Schäfer aus Derwitz bei Potsdam - Unbekannte hatten ihm des Nachts seine komplette Schafherde (100 Tiere) gestohlen...


In einer New Yorker Kirche wurde einst eine Statuette des kleinen Jesus gestohlen. Zwei Jahre später wurde sie zurückgebracht. Der Magen und der Kopf der Figur waren ausgehöhlt - offensichtlich wurde die Statue zu einer Marijuanapfeife umfunktioniert...

Ein offensichtlich erkälteter Dieb mit Schweißfüßen und dritten Zähnen beschäftigte die Polizei in Münster - dieser hatte innerhalb weniger Tage aus verschiedenen Geschäften mengen weise Superhaftcreme, Fußfrischcreme und Hustenbonbons gestohlen.

In der Ukraine wurden zwei Mitarbeiter eines Atomkraftwerkes festgenommen, die einige Meter Stromkabel aus der Anlage entwenden wollten. Der Diebstahlsversuch löste einen Kurzschluss im Kraftwerk aus, das kurzzeitig abgeschaltet werden musste.




In der Türkei wurde eine 44jährige verhaftet, die einen turban-förmigen Grabstein von einem Friedhof geklaut hatte. Zöllner erwischten die diebische Touristin mit dem Spleen für ausgefallene Souveniers an der Grenze...

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Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann.


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