ok ich hab ne antwort vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bekommen.
Zitat:
In der Publikation des Landeshauptarchivs Schwerin "Das Mecklenburger Fürstenwappen von 1668" ist für die Periode 1483 - 1658 u.a. nachzulesen: "Für das Fürstentum Wenden gelangte das bisherige Wappen der Herren von Werle, ab 1418 Fürsten zu Wenden, ein meist etwas länglicher gestalteter gekrönter Stierkopf mit ausgeschlagener Zunge in das neue Gesamtwappen." Etwas später heißt es:"Der Mittelschild enthält nicht wie heraldisch üblich das Wappen des Stammlandes der regierenden Dynastie, sondern das Wappen der Grafschaft Schwerin:einen geteilten Schild. Das 1. Feld des Hauptschildes zeigt das Wappen des Herzogtums Mecklenburg: einen hersehenden Stierkopf mit abgerissenem Halsfell, dessen Randung bogenförmig ausgeschnitten ist, auf der Stirn eine Fürstenkrone. Das 2. Feld des Hauptschildes gibt das Wappen der Herrschaft Rostock wieder: einen aufgerichteten Greifen mit erhobenem Schweif und ausgeschlagener Zunge. Das 3. Feld des Hauptschildes bildet für die Herrschaft Stargard ab: einen aus dem Spalt hervogehenden Frauenarm, am Unterarm eine Schleife; zwischen Daumen und Zeigefinger einen diamantbesetzten Ring haltend. Das 4. Feld des Hauptschildes widerspiegelt das Wappen der Herrschaft Werle bzw. des Fürstentums Wenden: einen hersehenden Stierkopf mit ausgeschlagener Zunge, auf der Stirn eine Fürstenkrone. Diesen fünfteiligen Schild zeigen erstmals die mittleren Siegel des Herzogs Magnus II. und des Herzogs Balthasar von 1483. Auf den großen Siegeln beider Brüder aus dem Jahre 1489 ist der Hauptschild des fünfteiligen Fürstenwappens mit einem Spangenhelm - dem Helm des Herzogtums Mecklenburg - versehen. Dieser Helm ist geschmückt mit einem Wulst, aus dem Helmdecken hervorgehen, und zeigt als Helmkleinod ein Schirmbrett, bestehend aus mehreren aufrecht stehenden, oben zugespitzen Pfählen, dahinter einen Pfauenfederbusch, belegt mit einem liegenden gekrönten Stierkopf mit ausgeschlagener Zunge."
also keine antwort auf meine frage, aber dazu gabs noch eine telefonnummer vom Landeshauptarchiv Schwerin.
da werd ich bei gelegenheit mal anrufen...