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 Betreff des Beitrags: Thule Vril
BeitragVerfasst: Mo 6. Mär 2006, 17:52 
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Joker

Registriert: So 26. Dez 2004, 20:26
Beiträge: 862
Ich muss eine arbeit über Thule und vril schreiben, könnt ihr mir helfen infos dazu zu bekommen.
Die von wikipedia habe ich schon:

Thule-Gesellschaft

Emblem der Thule-Gesellschaft
Die Thule-Gesellschaft (TG) war eine rassistische Geheimgesellschaft, die in der Endphase des 1. Weltkrieges in München entstanden ist. Sie ist nach der mythischen Insel Thule benannt worden, die unter den alten Griechen als das nördlichste Land galt, weshalb dieser Name für Anhänger eines nordischen Kultes eine mystische Bedeutung hatte.
Entstehung der Thule-Gesellschaft
Die Gesellschaft ist um die Jahreswende 1917/1918 aus dem Germanenorden entstanden und wurde von Rudolf von Sebottendorf in München gegründet, das dem Alldeutschen Verband schon während des Krieges als bedeutendes Zentrum für ihre nationalistische Agitation diente. Zu den Mitgliedern gehörten Anwälte, Richter, Universitätsprofessoren, Polizeibeamte, Aristokraten, Ärzte, Naturwissenschaftler sowie reiche Geschäftsleute. Nach außen stellte sich die Gesellschaft als ?Studiengruppe für germanisches Altertum? dar, in Wahrheit handelte es sich aber um eine bayerische Tarnorganisation des Germanen-Ordens, die intern im Stile einer freimaurerischen Loge organisiert wurde. Man könnte die TG als eine konspirative Geheimverbindung mit rassistischer, speziell antisemitischer Gesinnung bezeichnen. Durch die Anwerbung von möglichst einflussreichen Mitgliedern sollte politischer Einfluss gewonnen und rassistische bzw. antisemitische Propaganda betrieben werden. Auf ihrem Höhepunkt hatte die Gesellschaft vermutlich nur einige hundert, allerdings betuchte, Mitglieder.
Die Ideologie
Die rassistische Ideologie der Thule-Gesellschaft war stark von Guido von Lists (Mitglied im Germanen-Orden) Ariosophie inspiriert. Darauf baute auch Alfred Rosenberg (Mitglied der Thule-Gesellschaft und späterer Parteiideologe der NSDAP) in seinem Buch ?Mythus des Zwanzigsten Jahrhunderts? auf. Als Emblem der Thule-Gesellschaft wurde ein Hakenkreuz mit Strahlenkranz hinter einem blanken Schwert gewählt. Die Swastika wurde zu dieser Zeit häufig verwendet, da sie zwar weltweit bekannt war, jedoch nicht in Verbindung zu einer der Großen Religionen stand, weshalb sie frei war für eigene Interpretationen.
Die Thule-Gesellschaft als Keimzelle des Dritten Reiches
Der immer wieder hervorgehobene Kontakt zwischen der TG und Adolf Hitler kann über die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) hergestellt werden. Die DAP war im Januar 1919 von Anton Drexler und Karl Harrer (Mitglied der TG) gegründet worden. Über die DAP versuchte die TG auch in der Arbeiterschaft an Einfluss zu gewinnen. Im September 1919 nahm Hitler zum ersten Mal an einer Versammlung der noch kleinen DAP teil und wurde im November deren Mitglied. Im Juli 1921 entmachtete Hitler die Parteiführung und erzwang mit einem Ultimatum seine Wahl zum Vorsitzenden der mittlerweile in ?Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei? (NSDAP) umbenannten Partei.
Aufgrund der Entstehungsgeschichte der DAP und dem Umstand, dass einige ehemals führende Mitglieder der TG auch in der NSDAP wieder auftauchen, wird verständlich, wie Teile der Ideologie der TG in die neue Partei einflossen. Zu diesen Personen gehören neben Alfred Rosenberg unter anderem Julius Streicher (später Herausgeber des Hetzblattes ?Der Stürmer? und fränkischer Gauleiter), Hans Frank (späterer Generalgouverneur von Polen) und Rudolf Heß (späterer Stellvertreter Hitlers). ?Die Liste der Mitglieder [der TG] [?] liest sich wie ein ?Who is who? führender Köpfe und früher Anhänger des Nationalsozialismus in München.? (Kershaw, siehe Literatur, S. 183) DAP-Mitgründer Anton Drexler war es auch, der Hitler zur Verwendung des Hakenkreuzes als Zeichen der NSDAP anregte.
Legenden und Spekulationen
Rund um die TG ranken sich inzwischen viele, teils abenteuerliche Legenden und Spekulationen, viele davon entstammen dem Umkreis von Verschwörungstheoretikern wie Jan van Helsing. So wird immer wieder behauptet, die TG hätte intern eine stark okkulte oder gar satanische Ausrichtung besessen. Jenseits einer gewissen Runen-Mystik kann dies aber nicht nachgewiesen oder belegt werden. Es gibt auch unbelegte Behauptungen, wonach es noch einen inneren Orden, den Thule-Orden, gegeben habe. Auch für die Behauptung, dass Hitler selbst zu irgend einem Zeitpunkt Mitglied der TG gewesen sei, fehlen Belege. Dies erscheint auch wenig plausibel, denn Hitler äußerte sich mehrfach sehr herabsetzend über die ausschweifenden Theorien Alfred Rosenbergs.
Es lässt sich jedoch ohne Weiteres eine Verbindung des Deutschen Spiritismus, der indirekt aus der TG entstanden ist, von Thule über Shambhala über Saint-Yves d'Alveydre und somit direkt hin zum französischen Okkultismus aufbauen. Außerdem gibt es klare Belege dafür, dass Heinrich Himmler Treffen mit dem französischen Okkultisten Gaston de Mengel organisiert hatte.
Jan van Helsing vermutet in der TG außerdem den öffentlichen Teil der Vril-Gesellschaft.
Das Ende
Mit dem Aufstieg der NSDAP ist wohl auch das Verschwinden der TG zu erklären. Ihr endgültiges Ende (wie auch des Ende des Germanenordens selbst) kam aber spätestens mit dem Erlass von 1937, in dem alle Logen und logenähnliche Organisationen verboten wurden.

Vril-Gesellschaft
Die Vril-Gesellschaft ist ein esoterischer Geheimbund, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstanden sein soll.
Rund um die Vril-Gesellschaft ranken sich viele sehr uneinheitliche Legenden. So soll sie aus der Thule-Gesellschaft hervorgegangen sein oder sich auch parallel zu ihr entwickelt haben. Als Gründer wird manchmal Karl Haushofer angeführt. Der Legende nach soll die Gesellschaft das Geheimnis einer mystischen Urkraft - des sogenannten Vril - entschlüsselt haben. Mit diesem Wissen ausgestattet, soll die Gesellschaft unglaubliche Leistungen vollbracht haben. Beispiele dafür sollen der Bau von fliegenden Untertassen für die Nazis (sogenannte Reichsflugscheiben), geistige Kontaktaufnahme mit außerirdischen Intelligenzen vom System Aldebaran (inkl. interstellarem Flug dorthin), Kontakte mit einer unterirdisch lebenden Superrasse, funktionsfähige Zeitmaschinen usw. sein.
Der Mythos der Vril-Gesellschaft ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erst gegen Ende der 1970er Jahre entstanden und hat seinen Ursprung in der rechten Szene, die eine Verbindung des UFO-Phänomens mit deutschen Errungenschaften aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges herzustellen versuchte. Seither ist der Mythos, vor allem auch in der rechtsextremen Szene, beständig gewachsen.

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Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!


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